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Ich wollte jemand sein
Für dich
Die sich für nichts hielt
Nun bin ich nichts
Für dich
Die zu jemanden geworden ist
Für mich

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R.I.P. Dad...

Danke für all die Freiheiten, die du mir im Leben gegeben hast.
Schon als ich ein kleiner Junge war, hast du mich immer alleine und in Ruhe gelassen. Du hast mich nie gezwungen etwas zu tun, was ich nicht will. Niemals.
Du warst nur bei meiner ersten Einschulung dabei. Elternabende hast du mich immer das einzige Kind sein lassen, welches ganz alleine da war.
Aber ich weiß, du hast immer dran geglaubt, dass ich's schon irgendwie schaffen werde.
Denn du hast dich nie dafür interessiert, was ich in der Schule mache. Wenn ich mit einer Eins nach Hause kam, sagtest du jedes Mal nur "Gut. Gib dir weiterhin Mühe.". Ab und zu fragtest du mich mal, wie es läuft. Ich sagte immer: "Gut." Ich wollte nicht, dass du an mir zweifelst. Du nicktest immer: "Hmm, ok. Gib dein Bestes."
Das war das, was du mir immer sagtest: "Es ist nicht wichtig, dass du immer mit einer Eins nach Hause kommst. Es ist auch nicht wichtig, ob du dein Abitur schaffst. Wichtig ist, dass du dein Bestes gegeben hast."
Vater, ich glaube, was immer ich im Leben angehe, genauso mache ich es auch.
Und ich wollte auch unbedingt das Abitur schaffen. Als ich klein war und wir beide mit Mutter einkaufen waren im Real, bin ich immer als erstes zu den Spielzeugen gegangen. Egal, was ich wollte, ihr habt fast immer gesagt: "Nee, wir haben kein Geld." Ich hatte mich schnell damit abgefunden und mir dann die Spielsachen immer nur noch angeguckt. Mir war bewusst, warum das so ist. Mir war klar, dass es für Eltern hart sein muss, seinen Kindern sowas sagen zu müssen.
Vater, danke, dass du mir trotzdem manchmal Geld für Comics und Bonbons gegeben hast.
Von klein auf sagte ich deshalb mir und euch: "Ich werde die Schule schaffen und auf die Uni gehen. Und wenn ich eines Tages Geld verdiene, werde ich für euch ein Haus kaufen."
Vater, ich hab mein Wort gehalten.
Leider konntest du das alles nicht so wirklich genießen. Vielleicht war dir das auch nicht so wichtig. Vielleicht wolltest du nur noch miterleben, dass ich das schaffe. Dass alle deine Kinder für Mutter sorgen können.

Ich weiß, du hast alle deine Kinder geliebt. Als ich im Teenager Alter war, habe ich viel mit dir zusammen gemacht. Du hast mir beigebracht, Wände zu tapezieren und Schränke zusammen zu bauen. Egal, was ich von dir lernen wollte, du hast dir Zeit dafür genommen. Wir haben zusammen Kung Fu Unterricht gegeben und sind immer zusammen Wasser holen gegangen. Du hast mich immer zu Freunden gefahren und mich von dort abgeholt. Das war die Zeit, wo wir am meisten miteinander geredet haben. Ich werde nie vergessen, wie du immer sagtest, dass wir als Familie zusammen halten und uns gegenseitig helfen sollen. Erst Recht sollen wir nie wegen Geld miteinander streiten. Du hast selbst so viel gesehen, so viel miterlebt. Du hoffst nur, dass alle gesund und glücklich sind.

Leider kannst du nicht mehr sehen, wie deine Enkelkinder aufwachsen.
Aber ich denke du weißt, dass wir uns gut um sie kümmern werden.
Du hast am Ende vielleicht gedacht, dass wir dich nicht mehr brauchen.
Aber nie hättest du damit gerechnet, wie sehr wir dich vermissen.
Vater, es tut mir leid, ich kann bis heute immer noch nicht meinen (chinesischen) Namen schreiben.
Ich kann mir immer noch nicht die Krawatte binden.
Es tut mir leid, dass ihr dir nicht helfen konnte. Es tut mir leid, dass ich dich nicht retten konnte.

Nun hast du uns verlassen.
Fast 30 Jahre Schmerz und Leid sind mit dir fort gegangen.
Wir haben alle gemeinsam alles durchgestanden, egal wie gefährlich es war oder wie sehr es jeden von uns gequält hat.
Niemand wird sich das je vorstellen können.
Vater, du warst alles andere als perfekt.
Doch ich danke dir, dass du jeden von uns selber entscheiden gelassen hast, welchen Weg wir gehen. Ich hoffe, dass wir im nächsten Leben wieder Vater und Sohn, und eine Familie sein können. Ich hoffe, dass du im nächsten Leben nicht so viel Leid ertragen musst.
Danke für alles, was ich durch dich lernen konnte. Ich verspreche dir, wenn du mir im nächsten Leben wieder beibringst, meinen Namen zu schreiben oder Krawatten zu binden, werde ich's nicht wieder vergessen. Ich werde immer mein Bestes geben.
Vater, du wirst uns allen fehlen.
Ich werde dich nie vergessen.
Wir sehen uns im nächsten Leben.
22.2.17 07:10


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Manchmal schaue ich in den Spiegel.
Ich sehe mein Leben.
Und frage mich: Welchen Weg soll ich gehen?
Werde ich es schaffen?
Sollte ich für immer alleine gehen?
Ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher, ob ich es anderen nur nicht antun will oder ob ich einfach nur Angst habe, dass ich es am Ende eh wieder eigenhändig kaputt machen würde. Oder habe ich einfach nur Angst vor der Enttäuschung?
Manchmal habe ich Menschen die Chance gegeben, ein Teil meines Lebens zu werden. Manchmal sagte ich kein Wort, wenn sie sich zurückzogen.
Dann gab es andere, die an meinem Leben teilhaben wollten, jedoch von mir ignoriert wurden.
Mittlerweile weiß ich so vieles nicht mehr.
Ist mein Leben so aus den Fugen geraten oder bilde ich mir das nur ein?
Bin ich mit allem zu weit gegangen? Bin ich so kaputt?
Es gab so viele Menschen, die mir was bedeutet haben. Manchen habe ich es nie gezeigt.
Und auch wenn es ihnen jetzt besser geht, so wie ich es ihnen immer gewünscht habe, fühle ich tief im Inneren immer den Schmerz des Verlustes.
Und nun bin ich einfach nicht mehr sicher...
Ich weiß nicht, wovor ich Angst habe.
Angst zu scheitern oder Angst daran schuld zu sein?
Angst vor der Verletzbarkeit oder Angst vor mir selbst?
Angst davor, einen Fehler zu begehen oder davor, dass mich meine Vergangenheit eines Tages einholen könnte?
Oder habe ich Angst davor, dass ich mir das vielleicht sogar wünschen könnte?
Ich bin mir nicht mal sicher, ob es überhaupt einen Unterschied macht...
26.12.16 03:47


Nicht immer hat man schöne Tage.
Umso besonderer ist es, wenn man sie erlebt.
Manchmal sitzt man einfach abends mit einer Flasche Havanna Cola am Fluss, unterhält sich bis es regnet und geht nach Hause.
Und selbst, wenn am nächsten Tag einiges nur noch schwammig in Erinnerung geblieben ist, das Gefühl bleibt.
Ganz einfache Tage können manchmal die schönsten sein.
5.9.16 13:03


Aus dem Jahre 2008...

Ich weiß, du hast es geschafft...
Du wirst das hier nie zu Gesicht bekommen
Weil du nie mehr an mich denken wirst...
Ich glaube, ich hab dich endgültig verloren...

Du hast deinen Weg gewählt...
Und für meinen Namen wird es dort nie einen Platz geben...
Aber wohin das Schicksal uns auch führt
Ich hoffe, dass du eines Tages
Wirklich glücklich wirst...
Wenn auch nicht mit mir...

Manchmal werde ich mich erinnern
An die Momente, in denen dein Lächeln mir galt
In denen ich etwas erzählen sollte
Wenn dir langweilig war...
An die Momente, in denen ich dich aufmuntern durfte
Wenn du traurig warst...
Und daran, dass wir die schönste Geschichte dieser Welt
Hätten zusammen schreiben können...

Doch mit der Zeit
Will ich vergessen...
Nicht, weil du mir weh getan hast
Oder weil ich dir weh tun will
Nicht, weil ich sonst nicht loslassen kann
Und schon gar nicht, weil ich dich hasse...

Du wirst es nie verstehen
Du wirst es nie glauben...
Ich vergesse dich
Damit du niemals Reue für mich empfinden musst
Und deinen Weg gehen kannst ohne an mich zu denken
Damit du auch...
Irgendwann alles vergisst, was zwischen uns war
Und einfach glücklich werden kannst...

Ich vergesse dich
Das Fröhlichste, wenn ich die Freude suchte
Das hellste Licht, wenn es dunkel war
Das Schönste auf dieser Welt,
was ich je gesehen habe...
Ich vergesse dich...
Weil ich dich liebe...
Weil jedes Mal, wenn ich an dich denke
Mir einfach nichts anderes einfällt
Und es wohl auch nichts besseres gibt
Was ich für dich tun kann...
Als dich zu lieben...

Aber was ich auch denke
Was ich auch tue...
Du wirst es niemals sehen...
Niemand wird es je verstehen...
Und ich selbst...
Werde alles vergessen
Und nie mehr an dich denken
Weil ich dich wirklich...
Vom ganzen Herzen geliebt habe...

Ich wünsche dir alles Gute...
24.4.16 04:04


1.1.16 01:25


Ich träumte davon, wie ich einen Turm hoch rannte.
Stufe für Stufe.
Niemand sollte mich aufhalten.
Ich sprang über Tische und Stühle, immer und immer weiter.
Menschen starrten mich an.
Doch egal, was mir im Weg stand, ich wurde nie müde.
Als ich oben ankam war es, als wäre ich auf dem Empire State Building.
Ich sah dich dort stehen, du schautest mich an.
Ich lief zu dir, und wir fielen uns in die Arme.
Drückten ganz fest, ohne ein Wort.
Und im Hintergrund lief diese Melodie...

https://www.youtube.com/watch?v=xoCFzQv9rVw
8.4.17 17:12


Ein Teil von mir

Natürlich habe ich nicht erst heute erfahren, welchen Weg du gegangen bist...
Aber darüber zu reden oder überhaupt darüber nachzudenken ist nicht einfach...
Es ist traurig, dass du jeglichen Kontakt beendet hattest.
Doch ich denke, du wirst deine Gründe gehabt haben...Eigentlich sind sie sogar offensichtlich...
So oft haben wir früher über dieses Thema geredet und ich hoffe, du hast dir jetzt damit deinen Traum erfüllt.
Auch ich lebe mein Leben weiter und gehe meinen Weg...
Doch es ist einfach verwirrend für mich, dass du ausgewandert bist und geheiratet hast...
Ich bin nicht traurig darüber, aber es ist irgendwie...einfach komisch...
Hin und wieder frage ich mich: Hast du in letzter Zeit mal an mich gedacht? Hast du jemals überlegt, mich von diesem Schritt in Kenntnis zu setzen?

Ich weiß, das musst du nicht...
Schließlich habe ich meinen Teil dazu beigetragen, dass wir uns voneinander entfernten...
Vielleicht bin ich schon längst für dich gestorben und es wird nie wieder dazu kommen, dass wir miteinander schreiben...

Doch ich bin sicher...

Ein Teil von mir wird immer an dich denken und über dich wachen...
Ein Teil von mir wird dich nie vergessen...
Ein Teil von mir
wird immer mit dir gehen...
29.12.14 02:05


"Even now after all these years there's still just this part of me where if there's even the slightest chance something I do can make Robin smile, I don't even think about it, I just do it." - Ted Mosby
7.4.14 15:00


Just give me a reason
Just a little bit's enough
Just a second we're not broken just bent
And we can learn to love again
It's in the stars
It's been written in the scars on our hearts
We're not broken just bent
And we can learn to love again
4.8.13 23:35


Mein letzter Eintrag ist wieder ein Jahr her...

Es passiert so viel. Inzwischen haben zwei weitere alte Freunde geheiratet und ich wurde neulich das erste Mal operiert...
Jeden Tag habe ich irgendwas zu tun. Ständig muss ich organisieren oder mir Gedanken um etwas machen. Ganz besonders in den letzten Monaten...
Alles hängt von mir und meinen Entscheidungen ab...
Der Druck auf meinen Kopf wird immer größer.
Manchmal habe ich von nichts ne Ahnung und weiß einfach nicht weiter...
Aber wenn ich es nicht schaffe...wer dann?
Ich weiß manchmal nicht mal, ob es sich lohnt, was ich tue. Nur, dass ich es tun muss...

Genauso wenig weiß ich, ob du hier jemals noch rein schauen wirst...
Ich kann mir nicht helfen. Eigentlich ist zwischen uns alles schief gelaufen, was schief laufen kann. Es scheint, als könnten wir uns niemals ganz normal begegnen und uns kennenlernen, so wie wir sind. Du als du und ich als ich...
Als könnten wir uns nie einfach unterhalten und den anderen so behandeln, wie wir alle behandeln.
Trotzdem ist es komisch...
Auch wenn so vieles zwischen uns falsch gelaufen ist, es nie wirklich zu irgendwas gekommen ist und so lange zurückliegt, dass ich es eigentlich als Nichtigkeit vergessen könnte, würde ich es immer wieder versuchen...alles dafür geben, dass wir uns eines Tages wiedersehen mit einem Lächeln im Gesicht.
Denn trotz allem bin ich nie wirklich bereit gewesen, die Verbindung zwischen uns zu trennen. Sonst gäbe es diesen Blog mit seinen 0 Besuchern schon lange nicht mehr.
Dieser Blog hier war für mich schon immer die letzte Verbindung zwischen uns. Die Verbindung, die ich immer im Herzen trage. Egal, wo ich bin, wie die Zeit vergeht und was auch passiert, ich frage mich immer, ob es dir gut geht, was dir gerade passiert und was du wohl zu meiner Situation sagen würdest. Wie du über all das denkst, wenn du sehen würdest, was hier passiert. Manchmal frage ich mich auch, ob du auch an mich denkst. Aber ich frage mich eigentlich nie, ob du mich vielleicht schon lange vergessen hast. Vielleicht habe ich nur Angst vor der Antwort, aber eigentlich spielt es keine Rolle. Denn zu dir werde ich immer diese ganz besondere Verbindung im Herzen haben. Ich kann sie niemals trennen, niemals vergessen. Es tut mir leid, dass ich dir nie echter ein Freund gewesen bin. Dich mal enttäuscht oder mit dir geschimpft habe. Du wirst für mich immer ein ganz besonderer Mensch sein.

Es ist verrückt. Wenn ich in meinem Leben bis hierhin eine Strichliste geführt hätte über die Namen, die in meinen Gedanken am häufigsten erwähnt worden sind, dann wärest du wohl mit Abstand an oberster Stelle...
26.4.13 00:41


Mir ist aufgefallen, dass ich das Besonderste an der letzten Begegnung mit G. gar nicht erwähnt habe...

Irgendwann im Laufe des Abends holte sie mich zu sich und sagte mir, sie hätte noch etwas, was sie mir zeigen möchte.
Während sie in ihrer Tasche wühlte, ahnte ich sofort, was sie rausholen würde. Irgendwie wusste ich es.
Plötzlich kam mir alles still vor und die Bilder liefen in Zeitlupe.
Ganz langsam sah ich, wie sie einen Zettel aus ihrer Brieftasche ziehen wollte.
Und auf einmal war alles wieder schnell. Denn ich schnappte ihr den Zettel weg.
"Du brauchst ihn mir nicht zeigen. Ich weiß, was da drin steht..."
"Wie? Woher weißt du das?!"
"Ich kann's nicht auswendig, aber ich weiß noch den Titel..."

Es war ein Text, den ich ihr vor fast zehn Jahren zum Abschied geschrieben habe. Den ganzen Abend konnte sie nicht fassen, dass ich sofort wusste, was sie dabei hat, während ich wiederum nicht fassen konnte, dass sie den bei sich trägt.
Hinterher, als alle bereits schliefen und nur wir beide noch wach waren, schauten wir uns doch noch mal den Text an...
Der Titel lautete: "Königin der Nacht"
5.4.12 14:27


Am 03.09. diesen Jahres traf ich G. auf einer Hochzeit wieder.
Vor fast zehn Jahren sah ich sie das letzte Mal...
Es war schon irgendwie komisch. Wir suchten natürlich den Kontakt zueinander. Aber während andere dachten, es würde was funken, war es für mich einfach nur interesant zu erfahren, was inzwischen aus ihr geworden ist.
Letztendlich kamen wir beide zu der Erkenntnis, dass sich in zehn Jahren viel ändert, aber manche Dinge wohl gar nicht...
Ich konnte ihr so viele Dinge aufzählen. Ich wusste noch, welche Träume sie damals hatte, fragte sie z.B. ob sie inzwischen ihren Motorrad Führerschein hat oder Pilotin ist. Ich erkannte ihre ganz Art wieder, jeden einzelnen Gesichtszug.
Umgekehrt meinte sie, erkenne sie gar nichts wieder...Ich wäre ihr einerseits noch irgendwie vertraut, aber man werde aus mir nicht schlau. Ich sehe nicht viel anders aus als damals, aber doch scheine ich ein ganz anderer Mensch zu sein.
Als ich S., über die ich G. damals kennenlernte, von dieser Begegnung erzählte, sagte auch sie, dass sie das inzwischen gemerkt hat, auch wenn es schon etwas spät ist.
Es muss nicht unbedingt positiv sein, dass ich inzwischen so anders erscheine. Aber ich denke, dass es ganz gut ist. Denn trotz allem hat sich mein Kern nicht geändert.
19.12.11 20:04


Lange ist es her...

Ich weiß nicht, ob sie es jemals lesen wird.
Aber ich möchte zumindest niedergeschrieben haben, was ich damals eigentlich wollte...

Das Gespräch hätte auch anders verlaufen können.
Natürlich habe ich mich gefreut, von ihr eingeladen zu werden. Ich wollte sie schon immer mal besuchen. Nur der Zeitpunkt war einfach etwas komisch...Denn beim letzten Gespräch davor stritten wir uns...mal wieder.

Und als ich bei ihr war, taten wir erst so, als wäre nix gewesen. Es war ja auch gut so. Dennoch, der Streit beim letzten Mal, wenn man es überhaupt so nennen kann, war zu groß um es zu ignorieren. Die Dinge, die ich sagte, waren mir jedenfalls zu wichtig um sie zu ignorieren...

Aber was ich wollte, war nicht darauf rumzureiten. Ich wollte das Gespräch dahin führen, dass wir sowas sagen können wie: "Tut mir leid wie es gelaufen ist. Vergessen dir die dummen Dinge"
Doch leider, und das passiert mir immer nur bei ihr, war ich zu ungeschickt. Ich schaffte ich es nicht uns dahin zu bringen. Es lief aus dem Ruder...

Ich weiß nicht, warum es immer so verlaufen musste. Vielleicht mussten wir uns gegenseitig immer irgendwas beweisen. Aus trotz immer Recht haben.
Manchmal haben wir die Sätze des anderen wohl auch einfach nur falsch aufgefasst...Wir waren zu fest gefahren in dem, was wir über den anderen dachten.

Inzwischen würde ich die Dinge wohl etwas anders angehen. Es hat sich vieles geändert. Ich habe einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Und sie geht jetzt einen Weg, auf dem sie mir wohl nicht mehr begegnen wird.
Doch das ist okay.
Denn ich merke, egal was zwischen uns passiert ist, wie sehr sie mich auch manchmal aufgeregt hat...
Wenn ich an sie zurückdenke, sehe ich einfach nur ihr Lächeln. Und das finde ich schön.
Und ich hoffe, dass ihr irgendjemand dieses Lächeln immer wieder ins Herz zaubert.
So wie ich es versucht hätte.
Wenn die Dinge zwischen uns ein bisschen anders gelaufen wären...
10.11.11 14:48


sieh uns an...
die zeit ist vergangen
aber was hat sich geändert?

manchmal wünschte ich
ich wäre bei dir
und du wärest bei mir...
ich würde dich in den arm nehmen
und du würdest mit mir lachen...
du würdest nicht darüber nachdenken
wer ich bin
wie ich bin
oder wie es ist mit mir...
du würdest es genießen...


ich wünschte manchmal
wir würden nicht so viel nachdenken
wir würden uns nicht so viel wünschen
sondern die dinge einfach geschehen lassen...

denn irgendwann
ist es vielleicht schon zu spät...
7.3.10 02:01


Der Wind nervt.
Mal weht er in die eine Richtung, mal in die andere.
Ich höre nicht mehr zu.
Und dann wird es mir egal.
18.2.10 12:51


es tut mir leid, dass es dir weh tut...
die ganze welt mag mich verurteilen
doch ich bereue nicht, dass ich diesen schritt gemacht habe...
ich bin dazu fähig, das kann ich nicht abstreiten...
niemand mag verstehen, warum ich das getan habe
was mich dazu getrieben hat...
nur wenige können sich denken,
dass es schon seinen grund gehabt haben muss
dass ausgerechnet ich so einen schritt gemacht habe...

ich bin zwar traurig, dass du nicht zu denen gehörst
aber letztendlich kann ich es verstehen...
und es tut mir leid, dass ich dich so enttäuscht habe
du warst einer der wichtigsten menschen in meinem leben...
13.2.10 22:54


es ist viel passiert in letzter zeit
zu viel um es zu erzählen...
neue namen sind aufgetaucht
doch ich bringe zu viel unglück...
ich versuche meinen schmerz zu ertränken
doch jedesmal wache ich wieder woanders auf...
ich sage, ich will das nicht mehr
aber mein herz sagt mir nicht, was ich eigentlich will...
um eine seele zu verschonen, habe ich meine geopfert...
war es das wert?
wenn ja, warum tut es dann so weh?
weil ich mich nach dem sehne, was so perfekt war...
ich weiß nicht, wann es besser wird...
aber vielleicht...
finde ich irgendwann eine antwort...
18.12.09 03:08


29.11.09 16:37


wofür hälst du dich eigenlich?
das denke ich manchmal...
aber es war klar, dass sie sich so verhalten würde...
sie weiß von nichts
ich mache ihr keinen vorwurf...
ich habe die dinge gesagt, die ich sagen wollte...
dass sie noch anderes sieht als das, wundert mich nicht...
meine worte waren ehrlich und ohne hintergedanken...
ich habe nichts erwartet, nichts erhofft...
es ist schade, dass meine worte sie nicht erreicht haben
aber vielleicht versteht sie es eines tages...
12.11.09 16:24


spiegel

so ist es nun mal...
ich schaue in den spiegel
und denke an dich
ich wundere mich,
wo all die zuneigung und all das vertrauen hin ist
aber vielleicht
ist es gut so wie es ist...
irgendwann
wird es alles zuende gehen
und wir werden nur eine kleine erinnerung bleiben...
wahrscheinlich müssen wir uns einfach einreden
dass da nie etwas zwischen uns war
dass es niemals geklappt hätte
ich schaue in den spiegel
und ich weiß
dass es dir gut gehen wird
du wirst jemanden finden
der dich wirklich liebt
und mit der zeit
wirst du kaum noch an mich denken
weil du nur noch eine kleine erinnerung sein wirst...
du hast deinen weg gewählt
und ich gehe nun meinen...
wir sind uns begegnet
doch es ist wohl an der zeit weiter zu ziehen...
ich schaue in den spiegel
erinnere mich an dich
und gehe mit einem lächeln fort...
6.8.09 00:41


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